DAS WEINGUT

DAS WEINGUT

Der Winzer so unverfälscht, wie seine Weine

WEINMACHEN – FÜR MICH DIE NATÜRLICHSTE SACHE DER WELT

Von Kindesbeinen an war Christoph im Weinkeller oder im Buschenschank anzutreffen, wo er schon früh begonnen hat, seine Eltern bei der Arbeit zu unterstützen. Beim Weinmachen strebt Christoph Wachter nach Finesse, Eleganz und filigraner Länge statt nach Opulenz und Volumen. Mit seinen jüngsten Serien stellt Wachter eindrucksvoll sein Können und Einfühlungsvermögen unter Beweis. Dabei behandelt er die Trauben im Keller extrem sanft und vorsichtig, versucht möglichst wenig zu extrahieren und den Holzeinsatz sehr zurückzuhalten. Um den Boden und die Herkunft noch besser zur Geltung kommen zu lassen verwendet er nur mehr Fässer mit mindestens 500 Liter oder mehr Volumen.

Damit gelingt es ihm, die Nuancen des Terroirs besser zum Ausdruck zu bringen. Feine, sehr vielschichtige Weine sind das Ergebnis, die mit vitalem Säurespiel und eleganter Authentizität überraschen und dabei viel Tiefe und filigrane Länge zeigen. Zahlreiche Auszeichnungen bestätigen den eingeschlagenen Weg.

Warum eine Wachtel? Warum ein Wiesel? Und was macht der Hund im Wappen?

Das Wappen stellt die Verbundenheit beider Familien über Generationen hinweg dar, wobei die „Wacht’l“ die Linie der Wachter’s, so wie das „Wies’l“ der Wiesler’s abbildet. Der Hund, als Wächter bzw. Schützer der Weingärten, übergeordnet am Kopf des Wappens.  Laut Überlieferungen wurde der Heilige Christophorus als Hund dargestellt, da er offenbar von einem Fabelvolk der Hunde abstammt. 

GENUSS BRAUCHT ZEIT

Gute Weine zu machen heißt für uns, mit dem Weingarten und nicht „gegen“ ihn zu arbeiten: Pflanzen und Tieren im Weingarten ihren Freiraum geben, die Böden so zum Aufleben bringen, der Natur ihren freien Lauf lassen. Es ist wahrlich ein erhabenes Gefühl, durch die Rebstöcke zu gehen, und das Leben zu spüren. Die Natur Natur sein lassen, ihr Begleiter und nicht Beherrscher sein. Erst dann die richtigen Schritte setzen, wenn der Weingarten sie verlangt. Um unsere Weine so unverfälscht in die Flasche zu bringen, wie der Boden sie schuf.

 

„Zeit ist das Wichtigste, was guter Wein zur Entwicklung braucht. Und das ist es auch, was wir unseren kostbaren Tropfen geben. Sonst nichts. Keine Schönungen, keine Zusätze, kein Barrique – wir gehen rein den natürlichen Weg: Verarbeitung mit Hilfe der Schwerkraft, spontane Gärung ohne Reinzuchthefen, schonende Behandlung während des ganzen Gärungsprozesses und Lagerung in großen Holzfässer. Wir nehmen uns im Keller so weit wie möglich zurück, der Wein erledigt praktisch alles von selbst.“ (Christoph Wachter)

EISENBERG & BODEN

Ein guter Boden für Persönlichkeiten

TYPISCH EISENBERG

Der Eisenberg – ein kleines Weinbaugebiet im Süden des Burgenlandes ist trotz seiner überschaubaren Größe tief verwurzelt in der heimischen Vinifikations- und Gustoszene. Vornehmlich Blaufränkisch ist hier auf diesem außergewöhnlichen Boden auf ca. 180 ha Weinfläche bepflanzt. An den steilen Hängen findet man Schieferböden, die sehr klarfruchtige, mineralisch geprägte Weine garantieren. Am Fuß der Erhebungen sind die Böden tiefgründiger mit stark eisenhaltigem Lehm, der für erdige Weine mit faszinierender Tanninstruktur sorgt. Diese Bodenbeschaffenheit- sowie Bodentypen sind einzigartig in Österreich und bringen unverwechselbare Weine mit starker Persönlichkeit hervor.

“Der Boden macht den Wein, das ist meine völlige Überzeugung. Deshalb möchte ich gerade als kleines Weingut im kleinsten Weingebiet Österreichs „Größe“ durch Charakter erzielen. Mit Weinen, die sich an nichts und niemandem orientieren müssen. So gemacht, wie Sie uns selbst am besten schmecken. Geprägt vom einzigartigen Klima mit besonders vielen sonnenreichen Tagen und kühlen Nächten. Einzigartig durch unsere ganz besonderen Böden: Schweren Lehmböden für tiefgründig-erdige Rote aus Deutsch-Schützen, Grün- und Blauschieferböden für mineralisch-kühle und vielschichtige Gewächse vom Eisenberg. Geerntet von tief verwurzelten, größtenteils 40 – 50 Jahre alten Reben, die wir schonend und naturnah hegen und pflegen, damit sie noch viele Jahre das Beste aus den Böden holen.” (Christoph Wachter)

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